Detox
Energie auf die Schnelle!

Überall hört man das Zauberwort Detox. In der Tat sind Fastenzeiten in allen Kulturen fest verankert.

Überall hört man das Zauberwort Detox. In der Tat sind Fastenzeiten in allen Kulturen fest verankert. Doch es ist gar nicht so leicht, sich im Detox-Dschungel zurechtzufinden.

Wie geht detoxen überhaupt?

 

Damit der Köper regenerieren kann, sollte eine Weile komplett auf übersäuernde Lebensmittel verzichtet werden: Fleisch, Käse, Milch, Weißmehl, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee und schwarzen/grünen Tee. Schon vor der Kur werden diese Lebensmittel schrittweise weggelassen, direkt vor dem Start stehen dann zwei Entlastungstage mit Obst und Gemüse an, um die Verdauung vorzubereiten.

Welcher Detox-Typ sind Sie? Denn – Hand aufs Herz – wer nicht glücklich ist ohne pappsatt zu sein, sollte noch einmal in sich gehen. Das Ergebnis der Kur ist nur nachhaltig, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Körper arbeiten.

Hier kommt meine persönliche Auswahl:
Das Suppen-Fasten

Sie essen dreimal täglich ein bis zwei Teller Gemüse-, Obst- oder Hafercremesuppe, so genannte Fatburner, die Sie auch auf Vorrat zubereiten und am nächsten Tag ins Büro mitnehmen können. Die Zutaten – Kartoffeln, verschiedene Gemüsesorten, aber auch spezielle Gewürze – wirken positiv auf den Körper. Und das gibt Power!
Wer keine Zeit und Lust hat zum Selberkochen, kann auch auf die leckeren Bio-Suppen von Little Lunch zurückgreifen. Die Brüder Denis und Daniel haben seit ihrem „Höhle der Löwen“-Auftritt eine steile Karriere hingelegt.

Judith-Faktor: Mein Favorit, weil ich Suppen liebe!

 

Die Saftkur

Hier gibt es saisonales Obst und Gemüse in Saftform. Der Vorteil einer Saftkur ist, dass sie den Körper mit Zucker versorgt. Der Blutzuckerspiegel geht hier nicht so schnell in den Keller, wie bei einer Wasserkur. Doch: Fruchtzucker sind schnelle Zucker, die den Blutzuckerspiegel schnell ausschlagen lassen. Deswegen ist es wichtig, dass der Saft zur Hälfte mit Wasser verdünnt und langsam über den Tag verteilt getrunken wird. Eine Saftkur sollte nicht länger als drei, maximal sieben Tage ohne eine professionelle Beratung durchgeführt werden.

Judith-Faktor: Für alle, die keine Angst haben vor überwiegend flüssiger Ernährung. Toll für zwischendurch!

 

Die Basen-Kur

Die Idee gründet auf der naturheilkundlichen Theorie, dass es im Körper ein Säure-Basen-Gleichgewicht gibt, das aus der Balance geraten kann. Dagegen gibt es basische Nahrung wie Obst und Gemüse, frische Kräuter oder Sojaprodukte, die Säure ausgleichen. Beim Basenfasten werden nur basische Lebensmittel gegessen, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In Kombination mit Bewegung, dem wichtigsten Baustein neben Ernährung, ist dies ein ganzheitlicher Ansatz.
Judith-Faktor: Diese Kur ist etwas aufwendiger, aber sehr abwechslungsreich.

-MG-