Frühjahrsfit mit
diesen 5 Workout-Trends

Haben Sie gerade auch keine Lust auf die üblichen Fitness-Studio-Kurse? Aber wollen neue Trainings-Methoden ausprobieren? Bei mir ist es so: Tanzen und Bewegung haben mich schon immer glücklich gemacht. Als Kind probte ich in der Ballettschule Trier in der Hoffnung, eines Tages fliegen zu können. Immerhin konnte ich nach monatelangem Üben die Schwerkraft überlisten und für Millisekunden abheben. Seither liegen mir persönlich Sportarten mit Tanz-Komponenten am meisten. Wozu können Sie sich am besten motivieren?

1. Barre Concept – Anmut von der Stange

Selbst wer keine Ballerina-Erfahrung mitbringt, verinnerlicht bereits nach einer Probestunde das Schwanensee-Gefühl: die aufrechte und selbstbewusste Haltung mit hoch erhobenem Kopf. Wie geht das? An einer Stange werden Übungen aus Ballett, Pilates und funktionellem Training zu einem Ganzkörper-Exercise kombiniert. Nach dem Warm-up wird mit Hanteln, Stretching und auf der Matte die Balance trainiert und gleichzeitig die Beweglichkeit und Durchblutung gefördert. Das Workout wird in Schwierigkeits-Stufen angeboten – Basic und Cardio.

Zeitfaktor ab 60 Minuten
Ausrüstung: Stretchige anliegende Trainingskleidung
Location: Fitness-Studio, Infos unter www.barre-concept.de
Kalorienverbrauch 350/Stunde
So fühlt es sich an: Kleine Mädchen-Träume werden wahr.

2. Hoopin: per Hüftschwung zur schlanken Taille

Augen schließen und den Reifen um die Körpermitte kreisen lassen. Schon stellt sich – hoola-hoop! – neben dem Dauergrinsen ein Flashback in die Kindheit ein. Was früher im Hand- bzw Hüftumdrehen ging, kostet jetzt ein bisschen mehr Koordinationsgefühl. Aber sobald man den Schwung raushat, kreist der Reif konstant und munter um Taille, Hüfte, Arm oder Hals. Fortgeschrittene schaffen dann sogar einen Tempo- und Richtungswechsel. Unterstützt wird dabei vor allem die Bauch- und Rumpfmuskulatur und die Figur wird geshaped.

Zeitfaktor 60 Minuten
Ausrüstung: Fitness-Hoops (40 Euro) und die DVD (um 20 Euro) gibt’s unter www.hoopacademy.de
Location Fitness-Studios oder Schwimmbäder. Kalorienverbrauch Rund 250/Stunde
So fühlt es sich an: Neben dem sentimentalen Aspekt ein großer Spaß

3. Dance Walking Fitness – tanz Dich glücklich!

Einer der besten Momente von Selbstvergessenheit in den eigenen vier Wänden: Musik hören und dazu tanzen! „Dance Walker“ verlegen das Ganze jetzt nach draußen. Kopfhörer auf, beschwingte Gute-Laune-Musik anstellen und den Körper im Takt wiegen. Je anspruchsvoller die Bewegungen, desto höher der Kalorienverbrauch. Übrigens: Der Amerikaner Joe trat 2012 unbeabsichtigt diesen Trend los, als er unbeschwert durch die Straßen von New York tänzelte. Das YouTube-Video fand Nachahmer weltweit und wurde mit Pharell Williams Song „Happy“ zu einer regelrechten Streetdance-Massenbewegung.

Zeitfaktor up to you!
Ausrüstung: bequeme Kleidung, Walking-Schuhe, im Sommer Barfuss-Schuhe
Location überall
Kalorienverbrauch Rund 300/Stunde
So fühlt es sich an: Hoher Fun-Faktor

4. Piloxing – Mix aus Pilates und Boxen

Die schwedische Tänzerin Viveca Jensen hat diese – auf den ersten Blick – gegensätzlichen Trainings-Methoden kombiniert. Das Ziel: körperliche und mentale Stärke zu stärken. Somit kommt zum klassischen Powerhouse-Training von Pilates noch der Cardio-Aspekt des Boxens hinzu. Mit einem 300 Gramm schweren Handschuh wird abwechselnd zu anregender Musik in Box- und Pilates-Phasen der ganze Körper trainiert. Dabei kommen alle Muskeln auf ihre Kosten, Beine, Po bis hin zur Arm-, Rücken- und Schultermuskulatur. Klar, dass die anspruchsvollen Übungen zudem jede Menge Kalorien schmelzen lassen.

Zeitfaktor 60 Minuten
Ausrüstung: Handschuhe und DVD über über Piloxing.com
Location unter www.piloxing.com
Kalorienverbrauch Rund 600/Stunde
So fühlt es sich an: anstrengend und intensiv, aber die Musik animiert zum Durchhalten. Toller Stressabbau!

5. Crawling – auf alle Viere, fertig, los!

Ein wirklich kinderleichtes Workout-Konzept: Krabbeln soll Körper und Gehirn fit halten. Doch was bei Babys süß aussieht, kommt bei Erwachsenen erstmal gewöhnungsbedürftig rüber. Zu unterschätzen ist das Training, das der österreichische Physiotherapeut und Tanzpädagoge Johannes Randolf erdacht hat, keineswegs. Die Übungen sind hoch effektiv: Da man nicht einseitig auf Händen und Knien krabbeln kann, ist der ganze Körper gefordert. Bei Bewegungen ohne Knie-Boden-Kontakt werden vom Zeh bis zum Nacken alle Muskelgruppen angeregt. Aber machen Sie sich nichts vor: Wer sich richtig reinkniet, spürt es garantiert am Muskelkater.
Zeitfaktor ab 30 Minuten
Ausrüstung: Fitnesskleidung und Knieschoner, Buch „Krabble! Training für Körper und Gehirn mit den Bewegungen eines Babys“ (Edition A)
Location: Zuhause
Kalorienverbrauch Rund 350/Stunde
So fühlt es sich an: Praktisch, dass man keine Ausrüstung braucht und es überall machen kann. Beim Krabbeln entsteht eine angenehme Bewegungslust!

– MG –