Für schöne Augenblicke!
Mascara-Tricks

Seidige, hübsch gebogene und dichte Wimpern – so sind Augen besonders ausdrucksstark gerahmt. Um die Strahlkraft Ihrer Augen zu verstärken, darf man der Natur mit Mascara ein wenig nachhelfen. Zwei, drei Mal tuschen, and go! Doch damit ist es oft noch nicht getan. Die Tusche klumpt, bröselt und verklebt sich gern mal zu sogenannten „instaclumps“ rund um die Augenpartie. Aber keine Sorge, es gibt Tricks, um das Beste aus Ihrer Wimperntusche zu holen.

Ein warmes Bad für die Wimperntusche

Kleben Klümpchen auf der Bürste? Gönnen Sie Ihrer Tusche ein Bad: Die zugeschraubte Mascara für ein paar Minuten in einen Becher mit heißem Wasser legen. Festere Klumpen werden durch die erhöhte Temperatur aufgelöst. So wird die Mascara wieder flüssiger. Ein anderer Trick ist das Verdünnen mit Kontaktlinsenflüssigkeit. Zwei bis drei Tropfen genügen, damit die Wimperntusche fast wie neu wird.

Machen Sie die Biege ­– mit der Wimpernzange

Oh là là, dieser Schwung! Wimpern bekommen mit einer Zange eine extrahübsche Form. Dieser Trick macht aus geraden Härchen toll geschwungene Lashes: Die Wimpernzange vorher ein paar Sekunden unter den Fön halten und erwärmen, so wird sie zum Mini-Lockenstab umfunktioniert. Die Wimpern mit der Zange nach oben biegen und – während sie noch anliegt – die Härchen tuschen. Augenlid hochziehen, damit man so nah wie möglich an die Wimpernwurzel gelangt. Aber seien Sie vorsichtig, damit Sie sich nicht zwicken.

Auf Zick-Zack-Kurs

Auf die richtige Bürstenstrich-Technik kommt’s an: Wenn Sie die Bürste vom Ansatz der Wimper im Zick-Zack zur Spitze bewegen verteilt sich das Produkt besser und die zarten Spitzen werden separiert, damit sie nicht so schnell verkleben. Tipp: Es wirkt fast wie Eyeliner, wenn Sie dem Wimpernansatz besondere Aufmerksamkeit widmen, sodass Farbpartikel auf den Lidrand zwischen die Härchen gelangen. Alternativ können Sie mit dem Eyeliner einzelne Punkte ganz dicht am oberen und unteren Wimpernkranz zwischen die Härchen setzen – das täuscht Volumen vor.

Wow-Wimpern mit Wachstumsserum

Damit kurze und dünne Wimpern zusätzlich aus sich heraus wachsen, gibt es spezielle Mascaras mit Biomimetic Peptiden und Wachstumsproteinen.
Judiths Tipp: Mit der neuen ITP-Technologie (Innovation Technology Polymerization) wird jede einzelne Wimper mit einem Film aus intensiven Farbpigmenten ummantelt. Die Technik gibt zusätzlich Volumen und Halt, ohne zu verklumpen. Die Mascara öffnet den Blick und lässt Ihre Wimpern länger wirken.

Doppelt verdichtet besser

Volle und üppige Wimpern gibt es, wenn man noch eine zweite – oder gar dritte! – Schicht aufträgt.  Zwischen den einzelnen Tuschgängen eine kurze Pause zum Trocknen einlegen, dann erst weitermachen. Zum Schluss nur die Spitzen tuschen: Durch die Extra-Farbe an den Spitzen wirken die Wimpern besonders lang.

Volumen von allen Seiten

Sie wollen Mega-Wimpern? Dann machen Sie keine halben Sachen. Probieren Sie es auch mal mit der Rückseite der Wimpern. Wie das funktioniert? Erstmal nach unten sehen, die Rückseite tuschen und danach die Mascara auf die vordere Seite auftragen.

Wimpern mit der Bürste trennen

Wenn’s schnell gehen muss, passiert es immer wieder: Beim Tuschen verkleben die Härchen zu einem „Instaclump“. Mit einer ausrangierten Zahn- oder Mascara –Bürste (vorher bitte gründlich gesäubert) kann man die Härchen nach dem Auftragen der Mascara durchkämmen. Und so gibt es kein Verkleben mehr.

Graue Haare kaschieren

Man kann die Mascara auch zweckentfremden: Um einen grauen Haaransatz zu überdecken, ein wenig Tusche auf den Ansatz geben. Das deckt gut und man kann die Zeit bis zum nächsten Friseurtermin noch ein bisschen verlängern.

P.S. Wussten Sie, dass Wimperntusche nach drei Monate entsorgt werden sollte? Dieser Zeitraum wird nicht nur aufgrund der Haltbarkeit festgemacht – das Produkt trocknet schnell ein ­­– nein, nach einem Vierteljahr besteht ein Risiko für bakterielle Infektionen.