So erfolgreich sind Judiths Gründer
Let’s talk!

Ihr Lieben, wie Ihr wisst, bin ich eine Gründerin mit Herz! Herz heißt für mich nicht nur, dass ich mit ganzem Herzen Unternehmerin bin. Nein! Denn mir liegt es auch sehr am Herzen, andere Menschen bei ihrem Start in die Selbstständigkeit zu unterstützen. Ich bin mir sicher, dass Menschen Großes erreichen können, mit dem Glauben an sich und der Bereitschaft, hart zu arbeiten. Genau das ist der Grund, warum ich bei „Die Höhle der Löwen“ eingestiegen bin. Hier kann ich viele Menschen inspirieren, ihren Traum zu leben. Und ganz konkret kann ich einige mutige Unternehmer, an die ich glaube, auf ihrem Weg begleiten.

 

Nun läuft der Countdown zur vierten Staffel von DHDL: Noch drei Monate, bis es losgeht. Ihr könnt schon richtig gespannt sein ­– es sind wieder viele neue Ideen dabei!

Aber was ist eigentlich aus meinen Gründern der DHDL-Staffeln 1-3 geworden?

Wie haben sich ihre Start-ups entwickelt? Wir haben die Macher hinter Penta-Sense, Little Lunch und Popcornloop für Euch um ein Gespräch gebeten…

  

Popcornloop: Jetzt ist genug Platz da!

Murat Akbulut hatte sich mit dem Popcornloop bei DHDL beworben und eine Absage bekommen. Eine Woche später wurde er auf einer Verbraucher-Messe von DHDL-Scouts entdeckt, wo er einen Stand hatte. Sie rieten ihm, sich nochmal zu bewerben. 2015 präsentierte er das geniale Gerät in der Sendung.

Mit welchem Gefühl sind Sie damals in die Sendung gegangen?

Ich nahm meine Zwillingssöhne Mete und Mert in die Show mit. Wir hatten eine Abmachung: Kein Deal – es gibt Döner beim Imbiss. Und Deal – wir gehen in ein gutes Restaurant und gönnen uns ein dickes Steak. Es gab das Steak…

Wie hat sich Ihr Unternehmen verändert seither?

Vor der Sendung sah mein Leben so aus: Im Schlafzimmer war das Büro und im Wohnzimmer die Produktionshalle. Die Garage und das Kinderzimmer haben wir gleichzeitig als Lagerraum genutzt. Zwei Erwachsene und drei Kinder in einer 80 m² Wohnung!

Nach DHDL haben wir die GmbH gegründet und ca. 850 m² Büro- und Lagerräume angemietet. Wir haben acht Mitarbeiter. Und mit der Familie sind wir in ein Haus mit Garten gezogen.

Gibt es noch weitere Expansionspläne?

Wir wollen das Produkt-Portfolio erweitern und fertige Snacks anbieten, wie Popcorn-Riegel. Ein großer Traum ist auch noch die Vermarktung des Popcornloop in den USA. Und Videos für Youtube produzieren als „Mr. Popcorn“

Was haben Sie dazugelernt?
Vor allem das Auftreten als Unternehmer, um mein Produkt überzeugend darzustellen und zu vermarkten. Und natürlich geht bei uns nichts ohne Teamarbeit. Und allen voran: Auf die Wünsche der Kunden einzugehen.

Was sagen die Kunden denn?

Da habe ich eine tolle Geschichte: Gerade als wir aufgrund der großen Nachfrage einen Produktionsausfall und echte Probleme hatten, hat mich eine Kundin sehr beeindruckt. Sie hakte nach langer Wartezeit telefonisch nach, wo ihre Bestellung sei. Als sie von den Lieferschwierigkeiten hörte, war sie total bewegt und sagte, es würde ihr gar nichts ausmachen, wenn sie keinen Popcornloop bekäme, sie wolle auch kein Geld zurück, weil sie mich bei DHDL so sympathisch fand.

Gab es auch Überraschungen?

Ja! Ich habe den neunten Platz gemacht in „Die 25 schönsten Geschichten des Jahres“ bei RTL.

Das wollte ich Judith noch sagen: 
Sie ist mein Engel!

www.popcornloop.com

 

Little Lunch: Groß im Geschäft

2015 haben sich die Augsburger Brüder Daniel und Denis Gibisch mit ihren Bio-Suppen in die Herzen der Löwen gekocht. Was ihnen mit Bio-Suppen gelang, wollen sie nun mit Smoothies fortsetzen. Der Vertrieb stimmt schon mal: Die Suppen-Kreationen sind bereits seit längerem neben HSE24 bei den größten Lebensmitteleinzelhändlern in Deutschland erhältlich. Denis Gibisch gibt Auskunft:

Wie nervös waren Sie vor der Sendung?
Wir waren natürlich sehr gespannt und aufgeregt. Zum einen, ob der Pitch so klappt, wie wir es uns vorgenommen haben und zum anderen, ob unsere Produkte gut ankommen.

Und was geschah dann?
Sehr einfach gesagt, alles was wir uns erhofft hatten. Wir konnten Judith und Frank als Investoren gewinnen und haben tolles Feedback von den Zuschauern bekommen.

Das hatte sicherlich Folgen.
Little Lunch ist mittlerweile von 2 auf 18 Mitarbeiter gewachsen und der Umsatz hat sich um ein Vielfaches erhöht. Zudem ist unsere Produktpalette stark gewachsen. Neben dem vorhandenen Onlineshop konnten wir viele neue Vertriebswege, wie den Einzelhandel und HSE24, erschließen.

Habt Ihr Tipps für andere Gründer?
Versteckt euch nicht. Sobald eure Idee steht, geht damit nach draußen und lasst es so viele Menschen wie möglich testen. Dieses Feedback ist später unbezahlbar und vermeidet früh Fehler.

Hat der Erfolg Einfluss auf das Privatleben?

Freizeit und Arbeitszeit sind ineinander aufgegangen. Es gibt keine Minute, in der ich nicht darüber nachdenke, wie ich die Firma noch erfolgreicher machen könnte. Kollegen wurden zu Freunden und alte Freunde eher zu Zaungästen, da man einfach keine Zeit mehr hat. Natürlich sind die besten Freunde nach wie vor dabei.

Das wollten wir Judith noch sagen: 
Judith ist ein tolles Vorbild, wenn man bedenkt, wie unglaublich Sie für Ihren Erfolg arbeitet. Und diese Energie auch gleichermaßen in Ihre unterstützten Startups steckt. Für diese Leidenschaft sind wir sehr dankbar und halten Sie für ein starkes Vorbild!

www.littlelunch.de/

 

Penta-Sense starten nach dem DHDL-Sieg erfolgreich durch

In nur anderthalb Jahren hat sich für Randall Pitts und Philip Kirchhof, DHDL-Gewinner 2016, viel verändert: Ihre Lutschpastillen penta-sense sind ein Verkaufshit. Kein Wunder, die Bonbons mit Fruchtgeschmack schmecken lecker und wirken gleichzeitig gegen Karies. Eine bequeme Prophylaxe, nicht nur für Kinder.

Mit welchem Gefühl sind Sie damals in die Sendung gegangen?

Randall: Ich war etwas angespannt, aber hoffnungsvoll. Für mich war dies meine „letzte Chance“, Erfolg mit penta-sense zu haben. Die Wirkung von Xylit hatte ich ja schon 2009 entdeckt und danach einiges probiert.

Philip: Mir ging es ähnlich. Ich war sehr angespannt.

Wie hat sich Ihr Unternehmen verändert seither?

Wir erreichen viel mehr Menschen als vorher und die Umsätze sind sehr stark gestiegen. Dies gibt uns nun finanziellen Spielraum, um verschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Außerdem sind wir in der Lage, Gehälter zu beziehen und der erste Mitarbeiter fängt bald bei uns.

Welche Maßnahmen sind das?

Wir suchen aktuell nach Büros. Zusätzlich erschließen wir neue Vertriebskanäle und starten in Kürze mit PR- und Marketing-Aktivitäten.

Was ist Ihr beruflicher Ausblick Richtung 2018?

Wir wollen unseren Anfangserfolg steigern, um noch mehr Menschen zu erreichen. Hierfür werden wir einige Kooperationen eingehen und noch weitere Mitarbeiter einstellen.´

Als Unternehmer wird man nicht geboren. Was haben Sie dazugelernt?

Randall: Ich lerne jeden Tag dazu. Das hört glücklicherweise nicht auf. Dank unserer erfahrenen Investoren bekommen wir Experten Rat, wenn wir nicht weiterwissen.

Philip: Erfolg erreicht man nicht alleine. Ein Netzwerk von gleichgesinnten Menschen ist unabdingbar. Und mich in Geduld zu üben.

Was hat Ihnen besonders geholfen?

Unsere Investoren. Mehr müssen wir nicht sagen. Ohne deren Expertise, Netzwerk und ständige Unterstützung hätten wir es nicht geschafft, so weit zu kommen.

Hat der Erfolg Ihr Leben verändert?

Randall: Jetzt kann ich meinen Lebensunterhalt sichern. Ich stecke meine ganze Aufmerksamkeit in die Arbeit und habe dann trotzdem den Kopf frei für meine Familie.

Philip: Gerade die ersten Monate waren ein ziemlicher Hype und mit Höhen und Tiefen versehen. Mittlerweile genieße und schätze ich die Freiheiten und Chancen, die sich aus dem Unternehmertum ergeben.

Auf der privaten Seite – welche persönlichen Ziele haben Sie noch?

Randall: Ich würde gerne die optimale Work-Life Balance finden.

Philip: Ich möchte gerne am Ende meines Lebens sagen können, dass ich die Zeit genossen habe und möglichst vielen Menschen zu einem positiven und schönen Leben verholfen habe.

Wenn Sie nochmal loslegen könnten, was würden Sie jetzt anders machen?

Randall: Wenn ich alles nochmal von vorne machen könnte, würde ich vielleicht früher mitmachen. Wir hätten möglicherweise zwei Jahre früher den Erfolg haben können, den wir jetzt genießen.

Philip: Nichts. Alles ist gut so wie es gelaufen ist.

Was möchten Sie anderen Gründern mit auf den Weg geben?

Randall: Glaub an dein Vorhaben, bleib dran und vor allem: Baue ein Netzwerk auf. Du kannst nicht alles alleine machen.

Philip: Sprich mit möglichst vielen Menschen über Dein Vorhaben. Aus jedem Gespräch ergeben sich wertvolle Impulse und Ansätze, die helfen, Dein Geschäftsmodell zu verfeinern. Und gründe kein Unternehmen, um Geld zu verdienen, sondern um Kundenprobleme zu lösen, sonst wirst Du scheitern. Ein wundervoller Leitsatz, den ich beim NUK Business Plan Wettbewerb kennengelernt habe und der mich als Finanzer überrascht und begeistert hat.    

Gibt es ein Motto, das Sie antreibt?

Randall: I will win. Not immediately, but definitely.

Philip: In der Ruhe liegt die Kraft.

 Das wollten wir Judith noch sagen: 

Liebe Judith, wir möchten uns ganz herzlich für deine Investition und das damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam noch einiges erreichen und erleben werden.  

www.penta-sense.de